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Die Geschichte von James Bond Teil 2





Ian Lancaster Fleming
(Der Bondschöpfer)

 

Ian Lancaster Fleming wurde am 28. Mai 1908 als Sohn des reichen Offiziers Major Valentine Fleming
und seiner Frau Evelyn Beatrice in London geboren. Er hatte drei Brüder: Peter, Michael und Richard.
Fleming wollte eigentlich Diplomat werden, doch er studierte dann an den Universitäten von München
und Genf Psychologie. Während seiner Studienzeit las er Bücher von Jung, Adler, Thomas Mann und
Rilke. Im Jahre 1931 machte er dann die Aufnahmeprüfung für den diplomatischen Dienst beim
Auswärtigen Amt. Er wurde nicht angenommen, da er unter 62 Bewerbern nur auf den 25. Platz kam.
Später studierte er dann Journalismus und arbeitete 4 Jahre bei Reuters, einer Nachrichtenagentur.

Im Jugendinternat von Eton lernte er Russisch, Deutsch und Französisch. 1933 wurde er von der
Agentur Reuters nach Moskau geschickt, um dort über einen Spionage-Prozess zu berichten. Von 1933
bis 1935 handelte Fleming beim Bankhaus "Cull & Co." mit Wertpapieren und war von 1935 bis
1939 bei einer Börsenmaklerfirma angestellt. Später diente Fleming in der Freiwilligenreserve der
Kriegsmarine und wurde zum persönlichen Assistenten des Konteradmirals John H. Godfrey
befördert, wo er als exzellenter Organisator galt. 1944 reiste er dann nach Jamaika zu einer Marine-
Konferenz. Ihm gefiel die Insel so sehr, dass er beschloss sich dort ein Haus zu kaufen.

Er nannte später sein Anwesen "Goldeneye". Nach dem Krieg arbeitete er als Auslandskorrespondent
für die "Times" und "Sunday Times". Jedes Jahr im Januar und Februar zog er sich dann in
sein Haus zurück, um Romane zu schreiben. Im Januar 1953 schlug dann mit der Fertigstellung des
ersten Bond-Romans "Casino Royal", die Geburtsstunde des berühmten Geheimagenten. Im selben
Jahr heiratete er auch seine Freundin Lady Ann Rothermere. Während des Urlaubs schrieb er auch
die folgenden Bond-Romane. Im April 1961 erlitt Fleming nach einer Konferenz einen Herzanfall,
von dem er sich aber schnell wieder erholte. Als er später einen weiteren Anfall erlitt, wurde er ins
Canterbury Hospital in Kent gebracht. Dort starb er in der Nacht zum 12. August 1964 gegen 1.00 Uhr.
Nach seinem Tod wurden dann die letzten beiden Bond-Romane veröffentlicht.

 

Die Bond-Entstehungsgeschichte

Ian Lancaster Fleming stand kurz vor der Hochzeit mit seiner Geliebten Anne Geraldine. Doch diese
Eheschließung machte ihn irgendwie nervös. Die langen Nächte in Bars, die Flirts mit anderen Frauen,
Autorennen mit seinem Ford Thunderbird an der englischen Küste, auf all das müsste er dann
verzichten. Er war sich nicht sicher, ob er überhaupt schon reif für eine Ehe war. Er hatte schlicht
Angst, sein Junggesellenleben aufzugeben. Im Jahre 1952 saß er dann in seinem Haus, das er
"Goldeneye" genannt hatte und schaute aufs blaue Meer. Um seine Nerven zu beruhigen und
sich abzulenken, begann er zu schreiben. Kurz nach der Hochzeit setzte er sich eines Abends an
seinen Schreibtisch und tippte die ersten Worte: "Ein Mann", dann sollte dieser Mann etwas sagen
und aus der Türe gehen. Fleming überlegte: Wie soll der Mann heißen? Er sah sich sein Bücherregal
an: Russell, Einstein, Angell, Kipling, Bond, Bateson, Moore, Bond..., Moment Bond ? Er zog
das Buch "The Birds of the West Indies" vom amerikanischen Vogelkundler James Bond heraus.



Das klang gut dachte er und so bekam seine Figur, der Geheimagent, einen Namen: Bond, James
Bond. Wie sollte er aussehen? "Größe: 183 Zentimeter, Gewicht: 76 Kilogramm, schlank, blaue
Augen, schwarze Haare, auf der rechten Wange eine senkrechte Narbe, guter Sportler, ausgezeichneter
Pistolenschütze, Boxer und Messerwerfer. Seine Sprachen: Französisch und Deutsch. Starker
Raucher. Leidenschaften: Alkohol (keine Exzesse) und Frauen. Verwendet keine Decknamen".
Zur Herkunft der Code-Nummer "007" gibt es mehrere Varianten. Fleming erzählte, er habe
einen Teil der Postleitzahl von Georgetown (PLZ: 20007) benutzt, da dort viele CIA-Agenten
wohnten. Eine andere Variante bietet Rudyard Kiplings Kurzgeschichte "007", die 1898 erschien.
Doch die wahre Herkunft der Nummer 007 wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

Schon nach einigen Wochen wurde sein erster Roman-Thriller "Casino Royale" fertig. Aus diesem
klassischen Bond-Stoff schrieb er noch 15 weitere Bond-Bücher. "Casino Royal" verkaufte sich
im Erscheinungsjahr bereits 7000-mal, womit keiner gerechnet hatte, selbst Fleming nicht, da
ihm sein erster Bond-Roman nie wirklich gefiel. Der Erfolg kam aber nicht nur durch Bond,
sondern auch durch die Welt, die ihm umgab.Geheimagenten, schöne Frauen, schnelle Autos,
Verbrecherclans, teure Hotels - Fleming hatte das gefunden, was die versteckten und unerfüllten
Träume einer Männergeneration der Nachkriegszeit berührten.

Bond war geboren. Flemings zweiter Band "Leben und sterben lassen" (1954) verkaufte sich
noch besser als der Erste. 1955 erschien Bond drei "Moonraker" und ein Jahr später
"Diamantenfieber". James Bond erreichte eine große Popularität, aber die Leser wollten nicht nur
Bond lesen sondern ihn auch sehen, sie wollten ihn kennenlernen. Daraufhin schenkte Fleming
seiner Figur ein Aussehen: hageres Gesicht, zurückgekämmte Haare, eine Locke, die in die
Stirn fiel. Auffällig: der kalte Blick aus dunklen Augen, keine Spur Ironie und keine Spur
Ähnlichkeit mit seinem Schöpfer.


Als die Romane dann verfilmt wurden, setzten die Produzenten sogar eine
Anzeige in der Londoner "Express". Die Leser sollten nämlich mitentscheiden, wer
Bond auf der Leinwand spielen sollte. Als Film wurde "007 jagt Dr. No" vorgeschlagen, da es
Fleming gefiel, dass dieser auf Jamaika spielte. An eine Bond-Serie dachte zu diesem Zeitpunkt
noch niemand. Später schlugen die "Express" -Leser David Niven, Richard Burton, Roger Moore
und Cary Grant als Bond vor. Doch Burton wollte nicht, Moore konnte nicht, weil er an einen
anderen Film-Vertrag gebunden war und Grant forderte eine zu hohe Gage. Die Produzenten
hatten aber einen jungen schottischen Hafenarbeiter im Auge, der sich eigentlich nur für eine
Nebenrolle beworben hatte. Er hieß Sean Connery und machte beim Vorsprechen einen so
guten Eindruck, dass er prompt als Bond-Darsteller genommen wurde. "Er hatte die
Männlichkeit, die wir brauchten", sagte Produzent Albert R. Broccoli. 1966 stieg Connery
dann aus der Bond-Rolle aus und es folgten mit George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton
und Pierce Brosnan neue Darsteller, die ebenfalls zum großen Erfolg des Geheimagenten beitrugen.

Dem Mann, in seinem Haus auf Jamaika, an diese Tage nach der Hochzeit und an die Stunde, als
Bond geboren wurde, haben sie gedacht, als sie in London im Sommer 2002 den 20. Bond-Film
"Stirb an einem anderen Tag" drehten. Pierce 007 Brosnan durchsucht in diesem Film nämlich
ein Zimmer, hektisch und eilig, und hält dann inne, als er ein Buch findet. "Hhmm gute Literatur",
sagte er und zog die Augenbraue hoch. "The Birds of the West Indies" hieß das Buch,
geschrieben von Bond, James Bond.


 

(Major Geoffrey Boothroyd - "Q")
(Llewelyn Desmond)


     

Biographie

 Name
Llewelyn Desmond
Geburtstag & Geburtsort
geboren 12.09.1914 Südwales
Wohnort 
//// 
Familie
Frau Pamela und Söhne Justin und Ivor
Karriere
Royal Academy of Dramatic Art, Theater,
Fernsehen, Kino

Waffen
Fahrzeuge
Specialausrüstung

Seine James Bond Filme

Sein erster Auftritt war im Film "Liebesgrüße aus Moskau" in 1963. Von da an trat er
- außer in "Leben und sterben lassen" (1973) - in allen Filmen bis zu "Die Welt ist nicht genug" in 1999 auf.
In seinem letzten Film führte er seinen Nachfolger John Cleese als "R" ein.



Desmond Llewelyn starb 1999 im Alter von 85 Jahren bei einen Autounfall in der Nähe von East Sussex
auf dem Rückweg von einer Signierstunde für seine Autobiografie.




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Einige Bilder


Seine kleinen Spielzeuge waren für 007 lebenswichtig. Wenn es sie nicht gegeben
hätte, wäre Bond vielleicht nicht mehr am Leben.


(Goldeneye: Ein Kugelschreiber den man 3 mal drücken muss, dass er explodiert.)



(Goldeneye)


(Goldeneye)


(Goldeneye)


(
Der Morgen stirbt nie)


    
           (Der Morgen stirbt nie - BMW 7502)                     ERICSSON BMW-Fernsteuerung


Tribut an Desmond Llewelyn



Nancy Sinatra - You Only Live Twice  
Louis Armstrong - We Have All The Time In The World
 
Shirley Bassey - Diamonds Are Forever
 
Paul McCartney & Wings - Live And Let Die
 
Lulu - The Man With The Golden Gun
 
Carly Simon - Nobody Does It Better
 
Shirley Bassey - Moonraker
 
Sheena Easton - For Your Eyes Only
 
Rita Coolidge - All Time High
 
Lani Hall - Never Say Never Again
 
Duran Duran - A View To A Kill
 
A-Ha - The Living Daylights
 
Gladys Knight - Licence To Kill
 
Tina Turner - Goldeneye
 
Sheryl Crow - Tomorrow Never Dies
 
Garbage - The World Is Not Enough
 
Madonna - Die Another Day
 

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